(030) 93 67 46 54 und mobil 01590/4615559 kosmos@wetek.de

Hallo und Willkommen auf der Webseite des Kiezladens WAMA

Das Kosmosviertel von Altglienicke im Berliner Ortsteil des Bezirks Treptow-Köpenick

 

 

Hier erfahrt Ihr was gerade los ist, was demnächst passiert und was geplant ist.

Doppelte Ausstellungseröffnung

30 Jahre Friedliche Revolution

30 JAHRE ERSTBEZUG KOSMOSVIERTEL

Der Bürgerverein Altglienicke läd ein zur Vernissage mit Buffet 

Freitag 11.Oktober 19:00 Uhr 

• 18:00 Uhr Eröffnung im Bürgerhaus mit Sektempfang

• 19:00 im Kiezladen WAMA

 • Begrüßungsworte des Vorsitzenden des Bürgervereins Joachim Schmidt

 • Vortrag über die Gartenbauliche Gestaltung des „Grünzuges“ im Kosmosviertel

• Talkrunde mit Bauarbeitern und Erstbeziehern

In der Ausstellung sind unter anderen auch Planungsmaterialien und Tafeln aus der Planungsphase zu sehen.

Bei Aufräumarbeiten in Lagerräumen des Bürgerhauses wurden allerlei alte Ausstellungstafeln und weitere Modelle zum Kosmosviertel ge-funden. Es handelt sich um jene Ausstellung, die im Herbst 1989 in der alten Bauarbeiterbaracke an derAnne-Frank-Straße (das dann mehrere Jahre Altglienicker Bürgerzentrum war) gezeigt wurde, um die Bürger über das Bauprojekt zu informieren. Dabei wurden auf einerTafel auch herausragende Baukräfte gewürdigt.  Einer der Bauarbeiter wird anwesend sein.

Basteln mit Erwachsenen

Ulla läd Dienstag 14:30 Uhr 14tägig zum Basteln ein.

Termine:

10. September, 24. September entfällt (Ulla hat Urlaub),

01, 15, 29, Oktober

12, 26, November

10, Dezember

Ohne Anmeldung einfach vorbeikommen.

Kilmklub in Altglienicke Berlin, Kosmosviertel, Kino für die NachbarschaftMittwochs 19:00 Uhr

findet immer der beliebte Kinoabend des Filmklubs im Kosmosviertel statt.

zum Filmklub

 

Kino in Altglienicke - Berlin Treptow - Kosmosviertel -

Café am Mittwoch

Jeden Mittwoch ab 11:00 sind die Türen offen.

Bei Kaffee und  Kuchen ist das Team des Kiezladens da um zu hören, um Fragen zu beantworten und mit Euch über Eure Ideen zu diskutieren.

Wir freuen uns über jeden Besuch.

 

TRÖDELMARKT im Kosmosviertel in Altglienicke

Nächster Markt am Freitag 02. November  Jetzt Plätze sichern und anmelden!

direkt im Kiezladen WAMA oder per mail: kosmos@wetek.de

mit Kuchenbasar, Kaffee und mit Köstlichem vom Grill.

Wir werden ein kleines Kuchenbufett machen um gemütlich bei Kaffee und Kuchen zu plaudern und um uns untereinander ein wenig mehr kennenzulernen.

Wir freuen uns auf Euch und alle Trödelmarktbesucher.

Eurer Trödelmarkt & WAMA Team

20. September 2019 19:00 Uhr

Der Bürgerverein Altglienicke läd ein

„Die vergessene Grabanlage auf dem Friedhof Altglienicke“

 

Ein visueller Vortrag von Klaus Leutner

Der Hobby-Historiker Klaus Leutner berichtet mit seinem Bildervortrag über die Geschichte der Urnen-Sammelgrabstätte U2 auf dem Städtischen Friedhof Altglienicke für 1.284 Opfern der Konzentrationslager Buchenwald, Dachau und Sachsenhausen, von Euthanasieopfern sowie von Hingerichteten aus der Hinrichtungsstätte Plötzensee sowie den geplanten Umgestaltungsmaßnahmen für ein würdigeres Gedenken an die Opfer der Nazidiktatur.

Lange Zeit fristete das Sammelgrabfeld U 2 auf dem Städtischen Friedhof Altglienicke an der Schönefelder Chaussee 100 ein Schattendasein. Nur ein unauffälliger namenloser Gedenkstein wies darauf hin, dass hier die Aschen von 1.284 Opfern der Konzentrationslager Buchenwald, Dachau und Sachsenhausen, von Euthanasieopfern sowie von Hingerichteten aus der Hinrichtungsstätte Plötzensee beigesetzt wurden.

Der 79-jährige Hobbyforscher engagiert sich seit vielen Jahren, um diese anonym beerdigten Menschen der Vergessenheit zu entreißen. Zu den dort Bestatteten zählen beispielweise auch 18 katholische Priester aus Polen, die im KZ Sachsenhausen ermordet wurden und zu denen der Köpenicker umfangreich recherchierte. Leutner tritt dafür ein, die Anlage als Kriegsgräberstätte neuzugestalten, wo sich dann Deutsche und Polen zur Versöhnung die Hände reichen können. Für sein außerordentliches Engagement bekam der gebürtige Ostpreuße sogar das Kavalierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen überreicht.

Der Bürgerverein Altglienicke nimmt sich mit einer eigenen Infoveranstaltung unter der Überschrift „Die vergessene Grabanlage auf dem Friedhof Altglienicke“ dem Thema an und lädt dazu herzlich alle Interessierten ein. Klaus Leutner berichtet am Freitag, den 20. September, ab 19.00 Uhr, im Kiezladen – WAMA, Ortolfstraße 206B, in der Ladenpassagen des Kosmosviertel, mit einem Bildervortrag über die Geschichte sowie die geplanten Umgestaltungsmaßnahmen in Erinnerung an die Opfer der Nazidiktatur.

Nur 10 Minuten zu Fuss vom Kiezladen WAMA entfernt befindet sich der Städtischen Friedhof Altglienicke.

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hatte jüngst einen Wettbewerb zur Neugestaltung des Erinnerungsortes für das Urnensammelgrab ausgeschrieben. Ganz zentrales Anliegen des Wettbewerbs ist die Anonymität der Opfer aufzuheben und alle Namen und Lebensdaten in geeigneter Form vor Ort anzubringen. Derzeit werden die eingegangenen Konzepte bewertet. Mehr wird es darüber am 20. September zu erfahren geben.

Leutner setzt sich seit nunmehr 15 Jahren für einen würdigen Gedenkort an dieser Stelle ein. Auf der Suche nach den sterblichen Überresten der am 15. August 1942 in Berlin-Plötzensee hingerichteten Polin Bronislawa Czubakowska aus Zgierz war er 2004 bei der Friedhofsverwaltung in Altglienicke vorstellig geworden und bat um Einsicht in die Bestattungsunterlagen, in der Hoffnung ihr Grab zu finden. Die dort enthaltenen Angaben waren relativ spärlich. Beim Durchblättern der Unterlagen blieben seine Augen an einem Eintrag hängen: „80 Stück unbekannte Aschen vom Anatomischen Institut Humboldt Universität,Berlin N.W. 7 Philippstr. 1.“ Das waren nach Auskunft von Medizinhistorikern der Freien Universität Hinrichtungsopfer aus Plötzensee – aber ohne Namensangabe. Neugierig geworden, stellte er fest, dass auf diesem Friedhof außer den 80 Hinrichtungsopfern auch weit über 1000 KZ-Häftlinge, sowie über 140 Euthanasieopfer ihre letzte Ruhestätte in Altglienicke gefunden hatten. Die ersten 14 wurden im Dezember 1940 bestattet. Gras schien über die Geschichte dieser Opfer gewachsen zu sein, im wahrsten Sinne des Wortes. Er fand damals an der Grabstelle U 2 nur ungepflegten Rasen und einen Gedenkstein mit dem ihm nichtssagenden Text: „Den 1284 ermordeten Antifaschisten deren Asche hier bestattet ist“. Dieses soll sich nun ändern.

(Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick)