Hallo und Willkommen auf der Webseite des Kiezladens WaMa

Das Kosmosviertel von Altglienicke im Berliner Ortsteil des Bezirks Treptow-Köpenick

Hier erfahrt Ihr was gerade los ist, was demnächst passiert und was geplant ist.

Wir laden alle Nachbarn ein, den Frühling gemeinsam zu feiern.

Frühling in Altglienicke

 

Wann? 20.03.2020 um 16:00-19:00 Uhr
Wo? Abenteuerspielplatz & Kinderbauernhof Waslala (FiPP e.V.), Venusstraße 88, 12524 Berlin

Was erwartet mich ?

  • Bühnenprogramm mit Musik und Tanz,
  • Bastelangebote für Kinder
  • Tanzraum für Frauen und Begegnungen

Sie können gerne das Fest mitgestalten! Sie können an einem Stand Essen oder ein Bastelangebot anbieten, auf der Bühne mit Gesang oder Tanz auftreten, etwas machen, worauf Sie Lust haben!

Wer unterstützt mich dabei?
Ishtar Al Jabiri
vom Quartiersmanagement im Kosmosviertel
benn@kosmosviertel.de
030 / 77320196
und
Gundula Kurth
Abenteuerspielplatz & Kinderbauernhof Waslala
willkommen@fippev.de
0174 850 33 31

 

Internationales Altglienicker Frühlingsfest

Basteln mit Erwachsenen

Ulla läd Dienstag  14:30 Uhr zum Basteln ein.

Termine:

Di 07. und 21, Januar 2020

Di 04. und 18. Februar 2020

DI 03. und 17. und 31. März 2020

Di 14. und 28. April 2010

Ohne Anmeldung einfach vorbeikommen.

Kilmklub in Altglienicke Berlin, Kosmosviertel, Kino für die NachbarschaftMittwochs 19:00 Uhr

findet immer der beliebte Kinoabend des Filmklubs im Kosmosviertel statt.

zum Filmklub

 

Kino in Altglienicke - Berlin Treptow - Kosmosviertel -

Café am Mittwoch

Jeden Mittwoch ab 11:00 sind die Türen offen.

Bei Kaffee und  Kuchen ist das Team des Kiezladens da um zu hören, um Fragen zu beantworten und mit Euch über Eure Ideen zu diskutieren.

Wir freuen uns über jeden Besuch.

 


Donnerstag 12.12.2019 BürgerAbendbrot mit Theater

Einlass 17:45 Uhr Beginn 18:00 Uhr Eintritt: frei

Das monatliche Abendbrot im Dezember findet wieder im Kiezladen WaMa statt. Diesmal mit Ehrungen für engagierte Bürger, einer Theaterpremiere und dem traditionellen Weihnachtsessen.

In Altglienicke sind die Puppen los. Das Abendbrot für Bürger im Kosmosviertel.


Samstag 30. November 2019 Altglienicke – Kosmosviertel – „Der Weihnachtsmarkt zum Mitsingen“


Samstag 23. November 2019


 


 Vernissage Freitag 11. Oktober 2019

30 JAHRE ERSTBEZUG KOSMOSVIERTEL

Eine Ausstellung des Bürgervereins Altglienicke

Öffnungszeiten der Ausstellung Mo – Do 11:00 – 15:00 Uhr Mittwochs bis 18:30 Uhr

In der Ausstellung sind unter anderen auch Planungsmaterialien und Tafeln aus der Planungsphase zu sehen.

Planungstafel für die damalige Öffentlichkeistarbeit mit überklebter DDR

 

Bei Aufräumarbeiten in Lagerräumen des Bürgerhauses wurden allerlei alte Ausstellungstafeln und weitere Modelle zum Kosmosviertel gefunden. Es handelt sich um jene Ausstellung, die im Herbst 1989 in der alten Bauarbeiterbaracke an derAnne-Frank-Straße (das dann mehrere Jahre Altglienicker Bürgerzentrum war) gezeigt wurde, um die Bürger über das Bauprojekt zu informieren.

 

Jochen Palow (Zeitzeuge) als Gast im Kiezladen WAMA in Altglienicke Kosmosviertel

Dabei wurden auf einerTafel auch herausragende Baukräfte gewürdigt.  Jochen Palow, einer der Bauarbeiter war zur Ausstellungseröffnung anwesend und berichtete von der Stimmung auf der Baustelle und den Sorgen der Bauarbeiter zur damaligen Zeit.

 

(links) Joachim Schmidt vom Altglienicker Bürgerverein im Interview mit Jochen Palow (rechts

 

 


Samstag 20. September 2019 19:00 Uhr

Der Bürgerverein Altglienicke läd ein

„Die vergessene Grabanlage auf dem Friedhof Altglienicke“

Ein visueller Vortrag von Klaus Leutner

Der Hobby-Historiker Klaus Leutner berichtet mit seinem Bildervortrag über die Geschichte der Urnen-Sammelgrabstätte U2 auf dem Städtischen Friedhof Altglienicke für 1.284 Opfern der Konzentrationslager Buchenwald, Dachau und Sachsenhausen, von Euthanasieopfern sowie von Hingerichteten aus der Hinrichtungsstätte Plötzensee sowie den geplanten Umgestaltungsmaßnahmen für ein würdigeres Gedenken an die Opfer der Nazidiktatur.

Lange Zeit fristete das Sammelgrabfeld U 2 auf dem Städtischen Friedhof Altglienicke an der Schönefelder Chaussee 100 ein Schattendasein. Nur ein unauffälliger namenloser Gedenkstein wies darauf hin, dass hier die Aschen von 1.284 Opfern der Konzentrationslager Buchenwald, Dachau und Sachsenhausen, von Euthanasieopfern sowie von Hingerichteten aus der Hinrichtungsstätte Plötzensee beigesetzt wurden.

Der 79-jährige Hobbyforscher engagiert sich seit vielen Jahren, um diese anonym beerdigten Menschen der Vergessenheit zu entreißen. Zu den dort Bestatteten zählen beispielweise auch 18 katholische Priester aus Polen, die im KZ Sachsenhausen ermordet wurden und zu denen der Köpenicker umfangreich recherchierte. Leutner tritt dafür ein, die Anlage als Kriegsgräberstätte neuzugestalten, wo sich dann Deutsche und Polen zur Versöhnung die Hände reichen können. Für sein außerordentliches Engagement bekam der gebürtige Ostpreuße sogar das Kavalierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen überreicht.

Der Bürgerverein Altglienicke nimmt sich mit einer eigenen Infoveranstaltung unter der Überschrift „Die vergessene Grabanlage auf dem Friedhof Altglienicke“ dem Thema an und lädt dazu herzlich alle Interessierten ein. Klaus Leutner berichtet am Freitag, den 20. September, ab 19.00 Uhr, im Kiezladen – WAMA, Ortolfstraße 206B, in der Ladenpassagen des Kosmosviertel, mit einem Bildervortrag über die Geschichte sowie die geplanten Umgestaltungsmaßnahmen in Erinnerung an die Opfer der Nazidiktatur.

Nur 10 Minuten zu Fuss vom Kiezladen WAMA entfernt befindet sich der Städtischen Friedhof Altglienicke.

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hatte jüngst einen Wettbewerb zur Neugestaltung des Erinnerungsortes für das Urnensammelgrab ausgeschrieben. Ganz zentrales Anliegen des Wettbewerbs ist die Anonymität der Opfer aufzuheben und alle Namen und Lebensdaten in geeigneter Form vor Ort anzubringen. Derzeit werden die eingegangenen Konzepte bewertet. Mehr wird es darüber am 20. September zu erfahren geben.

Leutner setzt sich seit nunmehr 15 Jahren für einen würdigen Gedenkort an dieser Stelle ein. Auf der Suche nach den sterblichen Überresten der am 15. August 1942 in Berlin-Plötzensee hingerichteten Polin Bronislawa Czubakowska aus Zgierz war er 2004 bei der Friedhofsverwaltung in Altglienicke vorstellig geworden und bat um Einsicht in die Bestattungsunterlagen, in der Hoffnung ihr Grab zu finden. Die dort enthaltenen Angaben waren relativ spärlich. Beim Durchblättern der Unterlagen blieben seine Augen an einem Eintrag hängen: „80 Stück unbekannte Aschen vom Anatomischen Institut Humboldt Universität,Berlin N.W. 7 Philippstr. 1.“ Das waren nach Auskunft von Medizinhistorikern der Freien Universität Hinrichtungsopfer aus Plötzensee – aber ohne Namensangabe. Neugierig geworden, stellte er fest, dass auf diesem Friedhof außer den 80 Hinrichtungsopfern auch weit über 1000 KZ-Häftlinge, sowie über 140 Euthanasieopfer ihre letzte Ruhestätte in Altglienicke gefunden hatten. Die ersten 14 wurden im Dezember 1940 bestattet. Gras schien über die Geschichte dieser Opfer gewachsen zu sein, im wahrsten Sinne des Wortes. Er fand damals an der Grabstelle U 2 nur ungepflegten Rasen und einen Gedenkstein mit dem ihm nichtssagenden Text: „Den 1284 ermordeten Antifaschisten deren Asche hier bestattet ist“. Dieses soll sich nun ändern.

(Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick)

„Optimistisch ist diejenige Weltanschauung, die das Sein höher als das Nichts stellt und so die Welt und das Leben als etwas an sich Wertvolles bejaht.“

Verfall und Wiederaufbau der Kultur. München, 1955. S. 58

Albert Schweitzer